Montag, 19. März 2012

Eine neue Heilpraktikerpraxis in Berlin Charlottenburg - gestaltet nach Business-Feng-Shui-Kriterien

Über die Beraterseite des Feng-Shui-Kataloges http://www.feng-shui-katalog.de/berater/apprico-hs-consulting.html kam meine neue Kundin auf mich und meine Internet-Seite www.apprico.de.

Sie bezieht Ende Mai neue Räume in einem bekannten Ärztehaus in Berlin-Charlottenburg und bräuchte nun ein ganzheitliches Raumkonzept von mir.

Nach einigen Telefonaten und einem regen E-Mail-Verkehr flog ich am 29. Februar hin.

Vor Ort hatten wir einen ganzen Tag, um uns näher kennenzulernen und das Mietobjekt samt Umgebung eingehend zu besichtigen und erste Schritte zu besprechen. Auch zu einem Besuch beim Farbenhändler und dem Bodenleger reichte die Zeit.

Für mich ist es immer sehr wichtig, genau nachzufragen: was wird meine Kundin hier an Leistungen anbieten, welche Patienten möchte sie hier behandeln? Schließlich gibt es im Heilpraktikerbereich unendlich viele Behandlungsmethoden und für die spätere Ausstattung muss ich wissen, ob vielleicht eine Spielecke für Kinder notwendig ist.

Das war hier nicht der Fall - es geht um den Schwerpunkt Stress, Burn-Out und Anti-Aging und meine Kundin will sich dabei voll auf Geschäftsleute und deren Bedürfnisse konzentrieren.

Vor einer Woche habe ich meine umfangreiche Auswertung samt Scribbles, Materialproben und Farbkarten auf die Post gebracht und das Ergebnis hat auf ganzer Ebene überzeugt. Die Vorbereitungen sind in vollem Gang, wir haben regen Telefonkontakt und im Mai werde ich das nächste Mal vor Ort sein, um noch einmal im übertragenen Sinn "mit Hand anzulegen."

Der Bereich für die spätere Empfangstheke und
gleichzeitig das Zentrum der Praxis.

Wichtig ist hier, genau zu bestimmen, wo die Empfangstheke stehen soll. Sie soll groß genug sein, um alle anfallenden Büroarbeiten zu erledigen. Wichtig ist hier die feste Rückendeckung und der freie Blick nach allen Seiten, vor allem auf die Eingangstür. Ausblick - Weitblick - Überblick.

So wird es nachher aussehen...

Auf dem Sribble wird deutlich, wie die Theke nachher positioniert wird.
Durch die abgerundete Form wird die Energie im Raum gelenkt und es entsteht kein "angreifendes Eck.
Geschlossene Schränke sorgen für Ordnung.
Durch die Abhängung der vorhandenen Decke wird ein neues Beleuchtungskonzept möglich - das u.a. den Thekenbereich durch Hängelampen gut ausleuchtet.
Die Farbtöne im gesamten Praxisbereich sind in Erdfarben und erdigwarmen Rottönen gewählt. Sie unterstützen zum einen meine Kundin ganz besonders, erden aber auch die Patienten mit ihren aufgewühlten, ausgebrannten Sinnen.
Schiebevorhänge am Fenster sorgen zusätzlich für seitliche Deckung, sind aber auch eine sehr gute Möglichkeit um fehlende Elemente durch Farbe oder Form mit einzubringen und unschöne, vorhandene Bau-Teile, wie große Rippenheizkörper zu verstecken.

Der Blick zum Ausgangsflur und zum WC


Die Patienten werden auf Termin bestellt - trotzdem kann es vorkommen, das es zu einer kurzen Wartezeit kommt. Deshalb habe ich diesen Bereich gewählt.

Der spätere Wartebereich

Mit einer Holzplatte wird der Rundbogen abgetrennt, der hintere Teil dient nachher als Garderobe.
Ein abgerundeter, heller, flauschiger Teppich und 2 große Pflanzen grenzen den Warte-Bereich ab.
Gleichzeitig hilft der runde Teppich den Energiefluss zu definieren und zu verlangsamen.
Sideboard und beleuchtete Regale bieten Platz für eine Espressomaschine, Samowar und Obstkorb.
2 dunkle, bequeme Sessel und ein kleiner Tisch laden zum kurzen, bequemen Warten ein.

Das große Behandlungszimmer

Dieser Raum soll zukünftig zur Anamnese und zur Behandlung genutzt werden. Hier ist es deshalb wichtig, die einzelnen Bereiche gut sichtbar zu gliedern.

So wird es nachher aussehen

Die Patienten, die länger hier verweilen - (Sauerstoff- und Magnetfeldtherapie, Infusionen) brauchen ein sehr angenehmes Umfeld. Erdige Farbtöne, weiche Strukturen, bequeme Sessel, ein festes Fundament. Dazu, wenn gewünscht, Musik und ein angenehmer Duft - das hilft zu entspannen - mit allen fünf Sinnen.
Der Schreibtisch für meine Kundin steht wieder so, dass für sie die Rückendeckung und der Blick zur Tür gegeben ist. Zudem sitzt sie in eine für sie förderliche Himmelsrichtung.
Die Patienten im Sessel sind durch eine "grüne Hecke" vor der Eingangstür geschützt.
Die Fenster mit den unschönen Rippenheizkörpern werden mit Schiebevorhängen geschlossen.

So geht´s rein,

Bei diesem Foto ist die Problematik des Eingangsbereiches gut erkennbar.
Einladend sieht anders aus!
Die Anordnug der Tür im Bezug auf den Grundriss der Praxis zeigt eine positive, fast hälftige Aufteilung von weiblichen und männlichen Energieanteilen. Von der Eingangstür aus nach innen gesehen ist links der weibliche, rechts der männliche Anteil.



Herzlich Willkommen!

So wird der Eintretende nachher willkommen - die Strukturen rechts sorgen für eine unterstützende Formensprache und gezielte Lenkung des Energieflisses.
In der neuen, abgehängten Decke werden Spots und eine dementsprechende Ausleuchtung für genug Helligkeit und einen größtmöglichen Ausgleichs des vorhandenen "Fehlbereiches" sorgen.

..und hier gehts raus...

Mit diesem Eindruck sollte ein Patient ganz sicher nicht die Praxis verlassen!
Ein alter Elektroverteiler, links daneben ein altes, verglastes Fenster durch das es auch noch zieht.

Das ist der letzte Eindruck.

Das Fenster links wird gedämmt und ein mit von hinten beleuchtes Stoffbild in Kederrahmen angebracht.
Der Elektroverteiler wird verdeckt - Ein Brunnen sorgt hier für den Weitertransport der Energie und eine positiven, letzten Eindruck der Praxis.

Mit meiner Kundin zusammen waren wir bei Biofarben in Berlin www.biofarben.de. Ich bin hell begeistert von der Kompetenz des Beraters und der großen, vielfältigen Auswahl.

Beschichtet werden die Decken und Wände mit Biofarben Wandquarz - einer diffusionsoffenen, waschfesten Silikatfarbe, die aus Kaliwasserglas und mineralischen Pigmenten besteht.

Somit wird die Diffunsionsfähigkeit der Wände erhalten und ein gesundes Raumklima erzeugt. Der Bildung von Schimmelpilzen wird durch die natürliche Alkalität des Wasserglases vorgebeugt.

Der rissige und teilweise fehlerhafte Holzbelag wird mit Verlegeplatten ausgeglichen und mit dunklem Linoleumboden belegt werden.