Sonntag, 30. Juni 2013

Hotel. Campus. Selfness und Business-Feng Shui

Der Kontakt kam über einen Raumausstattermeister aus Bad Herrenalb zustande, der wiederum einen Bericht über mich in der deutschen Handwerks Zeitung gelesen hatte.
"Irgendwie kommen wir nicht weiter" Frau Schauz - können Sie mal bitte vorbeikommen." 
Das war im Februar.

Auf den ersten Blick war mir gar nicht ersichtlich, warum bei diesem Hotel der Anruf nach Veränderung kam. Im Internet sah das Ganze nämlich recht angenehm aus. 

Foto von: http://www.schwarzwald-panorama.com/

Aber der Eigentümer hatte gewechselt und der neue Hoteldirektor - ein sehr offener, sympathischer Mann -hatte das Gefühl - da fehlt etwas. "Wir fangen mit der Lobby an!" - war die Essenz unseres ersten Gespräches.

Zum Zeitpunkt meines ersten Besuches hieß das Hotel noch "Ruland´s Thermenhotel" und das bisherige Konzept "Hotel mit angeschlossener Klinik" wurde gerade gründlich überarbeitet.
Das neue Motto stand schon: Hotel. Campus. Selfness

...natürlich gab es für mich auch einiges zu optimieren und ich machte mich an die Arbeit...


 Im vorliegenden Fall war – vom Eingangsbereich aus gesehen -  eine direkte Tür-Tür-Linie vorhanden,  was zu Energieverlusten führen und Unruhe fördern kann. Generell war der Energiefluss in der Lobby suboptimal.

Meine Optimierungsvorschläge fielen dazu - gezeichnet - so aus:




·            Beleuchtung im runden Deckenfeld einschalten  (dauernd) – warmweißes Licht wählen
·                      Großen runden Teppich (ohne Muster) an eingezeichneter Fläche
·         Sessel entfernen – Bereich freihalten
·         Ecke mit großem Blumentopf entschärfen
·         Wand nach Westen (Element Metall -> neue Projekte, Innovation ) große Uhr aus Metall anbringen – 
             Wandtattoo anbringen : z.B. „Du kannst dem Leben nicht mehr Zeit geben, aber der Zeit mehr Leben.“


                                                          Die Umgestaltung ist gut gelungen:

 Der Empfang


Die Empfangstheke wirkt wie der Bug eines Schiffes. Das Personal hat die Eintretenden im Blick und ist von hinten gut geschützt. Leider zeigte die scharfe Kante auf die Herantretenden. Auch der Eingang zur kleinen Boutique war nicht erkennbar...

                                                            Nach der Umgestaltung:

                                                 Der Wartebereich wurde nicht gut angenommen.


Meine Optimierungsvorschläge fielen dazu - gezeichnet - so aus:


·                      Gesamten Sitzbereich mit abgerundetem Teppich definieren (uni – heller als Bodenbelag – Kontrast zu 
             den vorhandenen Sitzgelegenheiten
·         Kissenbezüge neu – Rückenkissen höher als Schutz -> Farbton dunkelgrün
·         Mit großen Pflanztöpfen den „Raum „ zusätzlich definieren und Schutz geben -> keine spitzen Blätter, 
             aber nach oben wachsend
·         Mehrere Bilder an der hinteren Wand (Bilderschiene) – hier kann öfter ausgewechselt werden, aber auf 
            Aussage der Kunst achten
·         Schiebevorhänge (durchsichtig) an den Fenstern ermöglichen Schutz vor der Sonne (Südseite)
·         Evtl. mit Klangbildern arbeiten – HÖREN - FÜHLEN


Das fertige Ergebnis sieht so aus:






Hier ist gut zu sehen, wie der Energiefluss nun verläuft.
   
Vorher:


Nachher:


Das Hotel heißt nun SCHWARZWALD PANORAMA -
bei der Aussicht sehr naheliegend...

Foto von: http://www.schwarzwald-panorama.com/


und ist seit kurzem Mitglied der