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Dienstag, 26. Februar 2013

"Macht Feng Shui im Business denn wirklich Sinn, Frau Schauz?"


JA! JA! JA!

Als ich gestern von einem Neukunden nach Hause fuhr, hatte ich genug Zeit unser Gespräch zu reflektieren.
Es geht in diesem Fall um ein Hotel und natürlich kamen Fragen auf zum Sinn und Unsinn von Feng Shui.

Es ist doch so:

„Gutes Business-Feng Shui ist eine langfristig lohnende Investition in jedes Unternehmen“...

...und die Wirkung von gutem Business-Feng Shui außer acht zu lassen und nicht zu nutzen ist für jede Art von Geschäft schade. Denn die bewusste Gestaltung der Räume bringt unweigerlich eine Steigerung des geschäftlichen Erfolgs mit sich. Außerdem sind die Fluktuations- und Krankheitsraten niedriger und das Betriebsklima verbessert sich nachweislich. 

Denn bei den Business-Feng Shui-Maßnahmen geht es immer um die Menschen und deren Wohlbefinden - nicht um schöner Wohnen und Einrichten. Das ist nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Es geht um Geschäftsführer und Chefs, die gutes Geld verdienen wollen (müssen), um Mitarbeiter, die sich wohl fühlen und die auch abends - nach einem ganzen Tag Arbeit -  immer noch energiegeladen sind und es geht um den Kunden oder die Gäste, denen es so gut gefällt, dass sie gerne lange im Laden verweilen (Umsatz) oder ihr Umfeld im Hotel mit allen Sinnen genießen, länger bleiben und wiederkommen. (Umsatz)

                                               Suite - Chedi - Muscat

Dabei sind mir persönlich Gespür, Empfinden und Erfahrung wichtiger, als liniengetreu die strengen Regeln des klassischen Feng Shui zu befolgen. Pragmatisch - praktisch - gut! Feng Shui muss gut umsetzbar sein und zum Gesamtkonzept passen.

SPA-Bereich Mattlihüs - Oberjoch
Wichtig ist mir eine gute Kombination aus geeigneter Form- und Materialwahl, Farbe, Licht, dem Bezug von Mensch, Raum und Natur und den passenden Bauelementen. Und dazu passen nun mal keine achteckigen Spiegel, Flöten, Windspiele oder Kristalle. Das ist meiner Meinung nach einfach eine "alberne" Reduzierung dieser umfassenden Lehre - und ich will es mir im Hotel auch gar nicht vorstellen! :-)

Sobald jemand fragen muss: "Warum haben Sie das denn da aufgehängt" und die Erklärung kommt: "weil der Feng Shui-Berater das gesagt hat" ist es Feng Shui-DANEBEN.

Denn: "Gutes Business-Feng Shui sieht man nicht, man spürt es!"

SO - und ich freue mich auf die neue Aufgabe, die nun vor mir liegt!

Sonntag, 24. Februar 2013

Gibt es im Feng Shui Elementekonflikte durch bestimmte Tapeten?

 Man mag ja von Harald Glöckler halten was man will - von Selbstinzenierung versteht er was - keine Frage.


Glöckler by Marburg Wallcovering

Gestern habe ich die INVENTA in Karlsruhe, eine sogenannte Lifestylemesse besucht und unter anderem am Stand der Fa. Kölper Colours & Design einmal in Ruhe in den ausliegenden, exklusiven Tapetenbüchern geblättert. 

Tapete - oder besser Wallcover - ist wieder im Kommen - keine Frage.

Speziell die Tapeten in diesem Buch der Marburg Gruppe sind der Inbegriff des Elementes Metall.
Es gibt Gold und Silber in jeder Variante - Pfauenfedern und sogar "echte" Plastik-Krönchen, die dann anschließend noch auf die Tapete "montiert" werden.

Also doch eine prima Unterstützung im Elementebereich Metall... -
und konfliktfördernd in anderen Bereichen wie dem Holz?

Glöckler by Marburg Wallcovering
Faszinierend auch diese Tapete aus der gleichen Kollektion, die an Vorhangfalten erinnert und direkt  dem Element Wasser zugeordnet werden kann - nach Form und dem Element Metall - nach Farbe.

Glöckler by Marburg Wallcovering
Übrigens: das sind auch keine Feng Shui-Tapeten. Man kann sie als Unterstützung und Optimierung bei Beratungen einsetzen - nicht mehr und nicht weniger! :-)

Donnerstag, 17. Januar 2013

Das Mitarbeiter-Restaurant ist aufgepeppt...

...und wird sehr gut angenommen....

Ich hatte darüber ja schon im November berichtet.

Vorher : gerade und eckig

Vorher: Tür-Fensterlinie und etwas kühl

Scribble nach meiner Business-Feng-Shui-Auswertung mit den Änderungsvorschlägen

Nachher: warme Erdfarben an Wänden und Boden - optische Aufteilung in zwei Bereiche

Nachher: Runde Tische - lebhaftere Strukturen

Nachher: ein kleines Kommunikationszentrum ist entstanden - die direkte Tür-Fensterlinie ist geblockt.

Nachher: Essen in mediterranem Ambiente

Die Türbeschriftung bzw. das Blocken durch Beklebung fehlt noch - ist aber bereits bestellt.
Tolle Leistung der beteiligten Handwerksfirmen, die das in sehr kurzer Zeit bewerkstelligt haben.
Gefällt´s Ihnen?

Freitag, 16. November 2012

Ein Mitarbeiter-Restaurant wird aufgepeppt!

Immer wieder komme ich in Firmen, bei denen ich spätestens
 bei den Sozialräumen merke - da gibt es Nachholbedarf.

Das war im vorliegenden Fall nicht so. Die Mitarbeiter dieser Firma haben eine genügend große, gut ausgerüstete Kantine mit einem Topp-Außenbereich.


Als es aber nun darum ging, einige Renovierungsarbeiten durchzuführen, konnte ich auch noch notwendige Verbesserungsmaßnahmen aus Feng-Shui-Sicht durchsetzen. Auf den Fotos erkennt man gut die Tür-Tür-Linie. Diese musste unbedingt durchbrochen werden.


Das geschieht nun mit  "Blocken" durch Pflanzen, wie man auf dem Scribble gut erkennt. Außerdem wird die Eingangstür mit transluzenter Folie beklebt und beschriftet. So bleibt auch die Energie von außen im Raum.


Die Struktur war zwar vorhanden, aber langweilig. Ein Pfeiler mitten im Raum sendete mit seinen scharfen Ecken "Qi-Pfeile" an die Sitzenden in diesem Bereich.

 

Durch einen anderen Bodenbelag, einer geänderten Wandgestaltung und dem Mix zwischen runden und eckigen Tischen werden wir den Raum neu strukturieren.


Freitag, 3. August 2012

Ich bin dann mal weg....

...sagt die Feng-Shui-Beraterin und der Feng-Shui-Berater...


Foto: photocase - boing
und dann?
Was passiert mit unseren Optimierungsmaßnahmen?

Sind sie nach der Umsetzung immer noch so vorhanden oder hat zum Beispiel das Reinigungspersonal einfach mal so die Pflanzen verstellt und die Tür-Fensterlinien damit wieder geöffnet!?

Bei meinen Kundinnen und Kunden sorge ich dafür, das wichtige Ecken wirklich abgerundet werden,
die Farben oder Formen an den Wände stimmen und auch sonst vieles verwendet wird, dass man nicht so einfach verschieben oder verstellen kann...

für den Rest gilt:
klare Hinweise - Checklisten - und wenn ich kann und der Kunde nicht gerade 500 km entfernt wohnt - vorbeigehen, Kaffee trinken und einfach mal nachschauen...

Samstag, 12. Juni 2010

Tagen mit Atmosphäre - der Schindlerhof in Boxdorf




Was zeichnet ein gutes Tagungshotel aus? Befragt man Experten wie Trainer, Tagungsveranstalter und Hoteliers, fällt immer wieder das Stichwort: Atmosphäre. Wie aber schafft man Atmosphäre? Zum Beispiel mit der fernöstlichen Harmonielehre Feng Shui. Darauf baut auch der Schindlerhof im fränkischen Boxdorf.

Denn nach Ansicht von Nicole Kobjoll, die im Schindlerhof u.a. für die Bereiche Innovation und Trendscouting verantwortlich ist, lässt sich mit Feng Shui ein Höchstmaß an Wohlbefinden erzielen. Und das ist es, was das Tagungshotel will. "Die Parole unserer Tagunsgkultur lautet Wohlfühlen", erläutert Nicole Kobjoll.

Verwirklicht ist der Gedanke etwa in der schlichten geometrischen Architektur des Tagungsgebäudes DenkArt, das größtenteils aus natürlichen Materialien, wie Holz und Glas beaut ist. Fortgesetzt wird der Gedanke auch innerhalb der Tagungsräume...

...Das auf den ersten Blick eher ungewöhnliche Konzept scheint Erfolg zu haben. Zumindest wurde der Schindlerhof im Wettbewerb "Ausgewählte Tagungshotels zum Wohlfühlen" zum fünften Mal auf den ersten Platz gewählt.

Quelle: Almut Heyder, managerSeminare.de

Dienstag, 2. März 2010

Neues Gesicht für das Kölner Osho's Place: Feng-Shui - Fernöstliches Wissen und modernes Wohlbefinden


Hier stimmt das Chi: Sandtöne und frisches Grün beleben im Osho's Atmosphäre wie Umsatz. Der Laden lief gut, ohne Zweifel. Mit dem Osho's Place hatte sich in Köln vor 18 Jahren ein vegetarisches Selbstbedienungsrestaurant etabliert. „Vegetarische Kost galt damals nicht gerade als schick. Trotzdem dauerte es nicht lange, bis wir hauptsächlich zur Mittagszeit viele Kunden hatten“, erinnert sich Elisabeth Papst, die mit Vincent Welters die Geschäfte führt.

Schnell, gesund und günstig, dieses Konzept ging auf, bei Berufstätigen wie Flanierern. Dennoch hatten die Betreiber 2008 das Gefühl, dem Osho's ein moderneres Gesicht geben zu müssen. „Teile der Einrichtung hatten sich überlebt“, sagt Welters. „Statt der großen Tische sollte es auch ein paar kleinere geben. Und die Bar wollten wir vom Eingang in die Mitte des Lokals verlegen, um dahinter Platz für zwei bis drei Servicekräfte zu gewinnen.“

Ob es die Inspiration durch das benachbarte Osho Uta Institut war, ein Zentrum für spirituelle Therapie und Meditation, oder einfach nur kluge Weitsicht und Gespür: Die Gastronomen vertrauten die Neugestaltung des Restaurants einer Architektin an, die sich seit 12 Jahren auf Feng Shui spezialisiert hat. Ahuti Alice Müller verbindet in ihren Entwürfen die Gesetzmäßigkeiten von altem fernöstlichen Wissen mit moderner Lebensart, heutigem Design und neuester Technologie.

Prinzipien, die hervorragend zu einer Küche passen, die nicht nur natürlich und gesund ist, sondern sich ebenfalls dem Zeitgeist gemäß weiterentwickelt hat. „Das vegetarische Essen unserer Tage hat sich aus der unbeliebten Müsli-Ecke befreit“, resümiert Papst. „Unter unseren Gästen sind nicht nur strenge Vegetarier. Viele essen auch gern mal Fleisch. Aber eben nicht mehr täglich.“ Gekocht wird nach allen vegetarischen Regeln – bis hin zur reinen Gemüsebrühe. Denn im Osho's sind Brühwürfel wegen der enthaltenen, aus Knochen gewonnenen, Gelatine tabu. Auch auf die speziellen Bedürfnisse bei Allergien oder Milchunverträglichkeit geht man ein.

Mit Ahuti Alice Müller bekamen Welters und Papst beim Umbau die ideale Verbündete für ihre Visionen. Zuerst prüfte sie den „Chi-Fluss“ im Raum, nach der Feng-Shui-Lehre eine unsichtbare Energie, die das Wohlbefinden des Menschen in seiner Umgebung beeinflusst. Die Wahl der Farben und Formen folgte bestimmten Grundsätzen, die aus der Fünf-Elemente-Lehre stammen. „Ein Restaurant wird dem nährenden Element Erde zugeordnet“, erläutert Müller. Als Grundfarbe dominieren Sandtöne, warmes Rot „befeuert“ sie und setzt lebhafte Akzente. Das frische Grün im Bereich der SB-Theke steht für Wachstum und Expansion, das Metall auf den Oberflächen des Büffets für Verdichtung und Klarheit.

Außer der Farbgebung wurde die Einrichtung neu konzipiert. So wurden ganz nebenbei Arbeitsabläufe optimiert. Durch die Verlegung der Kaffee- und Getränkebar entstand inmitten des Restaurants eine kommunikative Stätte mit willkommenen Nebeneffekt: Es gibt keinen Stau mehr im Eingangsbereich. Das SB-Büffet, in dem die Speisen präsentiert werden, blieb am alten Platz, bekam aber eine Bambusverkleidung. Und von der Küche dahinter kann man jetzt durch ein Fenster in den Gastraum blicken.

Schon von draußen wirkt Osho's Place einladender, seitdem die ehemalige schwere Holztür am Eingang durch eine rahmenlose Glanzglasfalttüre ersetzt wurde. So wurden Hemmschwellen reduziert sowie der Innen- und Außenraum miteinander verbunden. Und wie reagieren die Gäste auf den Umbau? „Sie sagen, die Atmosphäre sei irgendwie anders, einfach harmonischer“, freut sich Elisabeth Papst. „Jemand meinte auch, er fühle sich hier gut aufgehoben. Und unser Umsatz ist seit der Neugestaltung tatsächlich gestiegen.“

Autor: Regina Goldlücke AHGZ-Mitarbeiterin
Erschienen in der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung, Ausgabe 2009/8, Seite 14

Montag, 1. März 2010

"Feng Shui ist ein wunderbares Werkzeug“

Die Macher des Frankfurter Teeliriums haben sich bei der Konzeption ihrer Tee-Lounge für eine Feng Shui-Beratung entschieden. Wie lief die Zusammenarbeit?

Huiss: Fruchtbar. Die Hoffmanns waren neugierig und hatten die nötige Sensibilität. Nach einer Analyse der Gegebenheiten sollten Maßnahmen zur Optimierung des Energieflusses das gastronomische Konzept begleiten. Wir hatten uns das gemeinsame Ziel gesteckt, Wohlfühl-Räume zu schaffen.

Was wurde im Teelirium umgesetzt?

Huiss: Im Frankfurter Teelirium ist alles aufeinander abgestimmt, befindet sich am richtigen Ort und steht in unmittelbarer Verbindung zu den fünf chinesischen Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Farben, Formen, Materialien und Symbole harmonieren entsprechend den Himmelsrichtungen. Zwei Beispiele: Von außen gut sichtbar betonen runde, weiße Kugelleuchten im Nordwesten und Westen den Charakter der Lounge. Sie entsprechen dem Metall-Element, das mit Ruhe, Entspannung und Klarheit in Verbindung gebracht wird.
Die grüne Teemotiv-Wand im Südwesten, dem Bereich „natürliches Wachstum“, harmoniert mit den roten Kissen und dem Feuer-Element des Südens. Hier fühlen sich Familien besonders wohl.


Welchen Effekt haben die Feng Shui-Maßnahmen?

Huiss: Sie erzeugen vor allem eine harmonische Grundstimmung – übrigens nicht nur beim Besucher, sondern auch beim Personal. So werden Kundenfreundlichkeit und Arbeitsabläufe verbessert und die Leistung und Produktivität gesteigert. Eigentlich kennt das jeder: Man betritt einen Raum und fühlt sich einfach wohl – was sich dann letztlich auch am wirtschaftlichen Erfolg der Betreiber messen lässt.

Ist eine Feng Shui-Beratung teuer?

Huiss: Nicht teurer als vergleichbare Dienstleistungen mit positivem Nebeneffekt – der Steigerung von Gesundheit, Erfolg und Lebensqualität.

In Asien ist Feng Shui gang und gäbe. Wie gefragt ist Feng Shui hierzulande speziell in der Hospitality-Branche?

Huiss: Feng Shui erfährt gerade in diesem Bereich immer mehr Zuspruch, schließlich gilt das Sprichwort: „Der Kunde ist König.“ Dies zu vermitteln gelingt am besten dann, wenn er sich rundum wohl fühlt. Hier ist uns mit Feng Shui ein wunderbares Werkzeug an die Hand gegeben.

Die Fragen stellte Christoph Aichele
Kontakt: Michael Huiss, Tel. (0711) 260344, www.fengshui-stuttgart.de
Erschienen in der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung, Ausgabe 2005/50, Seite 16