Montag, 18. Februar 2013

Best Practice: Business Feng Shui per Social Media

Als mich Ralf Heinrich, der mit seinem Kreativbüro, einer erfolgreichen Agentur für Marketing und Kommunikation in Bühl fragte, ob ich nicht Lust hätte, einen Gastbeitrag auf seinem Blog zu schreiben, sagte ich gerne ja. Thema: "Im Sinne eines Best-Practice-Beispiels einen Erfahrungsbericht über meinen Umgang mit Social Media" Hier das Ergebnis: 

Heike Schauz
       

Ich heiße Heike Schauz und wohne seit 2007 in Baden-Baden. Als ich hierher zog, kannte ich keine Menschenseele. Das einzige, was ich aus XING, meinem damals einzigen Netzwerk wusste, war, dass es eine Gruppe „Baden-Baden“ gibt. Zu einem dieser Treffen habe ich mich dann angemeldet. Das war mein erstes „Unterleutegehen“.

Schon nach kurzer Zeit hatte sich daraus ein wunderbares Netz gewoben, das sowohl beruflich als auch privat bis heute mein Leben positiv umhüllt. Ob es um meine neue Wohnung ging, die mir vermittelt wurde, meine Werbemaßnahmen, der erste Seminarort, meine Imagefilme oder meine ersten Vorträge – all das kam durch die Präsenztreffen und Weiterempfehlungen zustande.

Meinen eigenen Blog habe ich 2010 gestartet. Twitter, Facebook, Google+ und ein eigener YouTube-Kanal kamen ebenfalls in dieser Zeit dazu. Diese Kanäle kann ich wunderbar nutzen, um meine Blogbeiträge zu veröffentlichen und bekannt zu machen. Die monatlich steigenden Zugriffszahlen sprechen eine deutliche Sprache.

In diesen Beiträgen berichte ich über mich und meine Arbeit, zeige Vorher-Nachher-Fotos, empfehle Bücher oder Videos. Meine Leser können sich so ein sehr authentisches Bild von mir und meiner Arbeitsweise machen.

Ich habe mir von Anfang an vorgenommen, diese ganzen „Werkzeuge“ der Internetkommunikation nur geschäftlich zu nutzen. Man wird im Internet nichts über mich finden, das so richtig in den Privatbereich gehört. – Alles könnte ich auch zwei Meter hoch an den Kirchturm pinnen.

Dass es mir gelungen ist, zeigt die jeweilige Verdopplung meines Umsatzes in den letzten beiden Jahren. Ca. 40 Prozent meiner Aufträge kommen zwischenzeitlich über all meine Internetaktivitäten – explizit kann ich nicht sagen, es wäre nur Twitter, nur XING oder nur Facebook zu verdanken. Es ist die Summe aller Aktivitäten.

Ein schöner Zusatzeffekt: Immer mehr Medien wie Zeitungen und Fernsehen werden auf mich und meine Arbeit aufmerksam. Ich werde in Artikeln erwähnt, weiterempfohlen. Außerdem sind wunderbare Kooperationen online entstanden, die sich im Moment zu spannenden Projekten entwickeln. Diesen Menschen wäre ich ohne Internet und Social Media nie begegnet. Eine echte Bereicherung meines Lebens.

Social Media ist – wie der Name sagt – ein ständiges Geben und Nehmen. Dazu gehört auch ein wertschätzender Umgang miteinander. Und… es geht nicht einfach so über Nacht. Dazu gehört sehr viel Zeit. Aber da es mir wirklich Spaß macht und ich mir jede weitere Werbung sparen kann, lohnt dich dieser Aufwand für mich auf jeden Fall.

Herzlichen Dank, Ralf Heinrich!